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Stadthistorisches Museum Mainz: Newsletter 08/2026

Liebe Freundinnen und Freunde des Stadthistorischen Museums Mainz,

heute stellen wir das aktuelle Objekt des Monats und die neue Sonderausstellung vor und verweisen auf die monatliche Sütterlin-Sprechstunde. 


Objekt des Monats August - September
Die Schreibmaschinen "Continental" und "Olivetti Lettera 22" 

Die Entwicklung der Schrift- und Texttechnik lässt sich gut an drei wichtigen Stationen zeigen: dem Buchdruck von Johannes Gutenberg, der Schreibmaschine und dem Computer.
Im 15. Jahrhundert revolutionierte Gutenberg mit seiner Erfindung des modernen Buchdrucks die Verbreitung von Wissen. Mit beweglichen Metalllettern und einer Druckpresse konnte man Texte erstmals in großer Zahl und vergleichsweise günstig vervielfältigen.
Im 19. Jahrhundert folgte mit der Schreibmaschine der nächste große Schritt. Erfinder wie Christopher Latham Sholes entwickelten Geräte, mit denen Texte mechanisch und deutlich schneller als per Hand geschrieben werden konnten.

Seit dem späten 20. Jahrhundert hat der Computer die Schreibmaschine weitgehend ersetzt. Mit Programmen wie Microsoft Word lassen sich Texte nicht nur schreiben, sondern auch leicht bearbeiten, speichern und digital verbreiten.
Das Stadthistorische Museum zeigt bis Ende September zwei historische Schreibmaschinen, die in Mainz im Einsatz waren, die "Continental" von den Wanderer Werken und die "Lettera 22" der Firma Olivetti. Dabei wird neben der Vorstellung der Schreibmaschinen auch die Geschichte der beiden Firmen beleuchtet.

 

Neue Sonderausstellung

Ab 15.08. präsentiert das Stadthistorische Museum Mainz die neue Sonderausstellung

Mit Stift, Nadel und Feder
Mainz in Lithografien, Radierungen und Zeichnungen.

Mainzer Künstlerinnen und Künstler haben ihre Heimatstadt immer wieder in ihrem Werk verewigt. Neben der eindrucksvollen Stadtsilhouette, von der Mainspitze oder der Maaraue aus gesehen, und dem mächtigen, alles überragenden Dom waren es oft auch ganz versteckte malerische Winkel, romantische Plätze, enge Gässchen, weniger bekannte Bauwerke oder auch einzelne Erker oder Torbogen, die sie als Motiv lockten. Dabei haben sie die unterschiedlichsten Techniken angewandt, von der zarten Bleistift-, Tusche- oder Federzeichnung bis zum Ölgemälde. Einige der dargestellten Örtlichkeiten und Bauwerke sind heute im Stadtbild nicht mehr vorhanden. Somit zeigen die Kunstwerke auch, wie Mainz früher einmal war.
Fast alle Werke in dieser Ausstellung stammen aus den Beständen des Stadthistorischen Museums Mainz. In den letzten Jahren hat sich die Sammlung an Mainz-Darstellungen durch Schenkungen und Ankäufe erheblich vergrößert.

Nachdem bei einer Sonderausstellung im Jahr 2019 Aquarelle und Ölgemälde mit Mainz-Motiven im Mittelpunkt standen, wurden diesmal Radierungen, Lithografien und Zeichnungen ausgewählt.
Die Sonderausstellung wird bis Ende 2027 zu sehen sein. Den Flyer zur Ausstellung finden Sie hier.


 Sütterlinübertragung und Familienforschung

Die Sprechstunde zur Sütterlinübertragung und Familienforschung im Monat August findet am Freitag, 21. August, zu den Öffnungszeiten des Museums (14 -17 Uhr) statt. 

Ort: Stadthistorisches Museum Mainz, Zitadelle Bau D
Eintritt: 4 €, ermäßigt 2 €   


Mit besten Grüßen und bleiben Sie gesund

Für das Museumsteam

Bernd Gudat       

Bitte folgen Sie uns!

 

 

Impressum:
Stadthistorisches Museum Mainz
Zitadelle, Bau D
55131 Mainz
leitung@stadtmuseum-mainz.de - Tel: (0176) 21 98 59 39


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